Wing Tzun ist eine asiatische Kampfkunst, die so konzipiert ist, dass sie von jedem erlernt und angewendet werden kann.

Vor über 300 Jahren legten in China eine buddhistische Nonne und ihre Schülerin den Grundstein für eine Kampfkunst, die es ihnen erlaubte, auch gegen körperlich stärkere Angreifer zu bestehen. Das System des Wing Tzun basiert auf wenigen Grundbewegungen. Die Techniken, die der offensiven Selbstverteidigung dienen, sind an die natürlichen Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers angepasst. Heute schließlich stellt das Wing Tzun ein wissenschaftliches Selbstverteidigungssystem dar, welches zu den effektivsten und beliebtesten weltweit gehört, da es auf Effizienz und Optimierung der Bewegung aufbaut.

Als Selbstverteidigungssystem bietet Wing Tzun gerade Frauen und schwächeren Personen das Rüstzeug, um bedrohliche Situationen ungeschadet zu überstehen. Mit Wing Tzun können sie Konflikten aller Art - von Streitigkeiten bis zur Gewaltandrohung - entgegentreten und diese Situationen meistern. Auch das Erlernen von Deeskalationstechniken sind ein Teil des Wing Tzun-Systems, damit Konflikte erst gar nicht wachsen können.

Wing Tzun wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus.

Bei regelmäßigem Training verbessern sich Koordination, Muskelarbeit und Ausdauer. Durch die körperliche Bewegung verändert sich das Körpergefühl und die Gesundheit wird positiv gefördert. Das Selbstbewusstsein in der Öffentlichkeit steigt und man wird sicherer. Die Gefahr, in die Rolle des Opfers zu geraten, wird minimiert.

Das Verletzungsrisiko im WT ist unter qualifizierter Anleitung und durch die hohen Selbstschutzkomponenten der Techniken sehr gering.

 Die 4 Grundprinzipien

Die 4 Grundprinzipien sind wichtiger Bestandteil des REMAC-Wing Tzun und gehören schon seit vielen Jahren zum Wissen jedes ernstzunehmenden Wing Tzun Schülers. Im Kampf wird jeder Wing Tzun Kämpfer nach den Grundprinzipien vorgehen, welche eine Grundsäule der Ökonomie im REMAC-WT darstellt.

 

1.            Prinzip“ Ist der Weg frei, Stoße vor!“

Mit diesem Prinzip nimmt der Wing Tzun Anwender Kampfgesehen von Anfang an in die Hand. Er reagiert auf das feindselige Überschreiten seiner Sicherheitsdistanz(Magnetzonenfeld) mit der Universallösung(Vorstoßen mit Tritt und Kettenfauststößen). Dabei ist die Art des Angriffs vom Gegner meist nicht weiter von Interesse.

2.            Prinzip“ Hast du Kontakt, bleibe kleben!“

Falls der Angreifer das freie Vorstoßen durch eine Abwehr oder guten Angriff verhindern kann, bleibt der WT-Anwender bei Kontakt an dessen Arme kleben und kontrolliert sie somit.

3.            Prinzip“ Ist der Gegner zu stark, gib nach!

Aufgrund der entstehenden Druckverhältnisse reagiert der WT-Anwender taktilen Reflexen. Er lässt die Angriffsenergie des Gegners nicht auf sich wirken, sondern leitet sie an sich vorbei.

4.            Prinzip“ zieht der Gegner zurück, folge ihm!“

Durch die Gleichzeitigkeit entsteht bei der Technik ein direkter Gegenangriff der den  Gegner unter Umständen zurückweichen lässt. In diesem Fall setzt der WT-Anwender sofort mit Kettenfauststößen nach bis dieser Kampfunfähig ist. So hat der Gegner keine Gelegenheit auf einen erneuten Gegenangriff.

Kettenverstöße

Sobald ein Wing Tzun-Anwender seinen Vorteil durch eine Technik erlangt und den Gegner getroffen hat, hört er nicht auf zu schlagen, sondern lässt weitere Kettenfauststöße folgen. Es ist die wirksamste Armtechnik im WT überhaupt. Andere Kampfkünste haben keine wirksame Abwehr gegen sie. Die schnelle Folge von Schlägen überwältigt die Kapazitäten des Gegners , der so in die Verteidigungslage gezwungen wird.

Taktile Reflexe

Um die Gleichzeitigkeit von Abwehr und Angriff optimal ausnutzen zu können und in Bruchteilen von Sekunden richtig reagieren zu können, sind die taktilen Reflexe unverzichtbar. Diese erlernt der Wing Tzun Anwender durch intensives Dan-Chi und Chi-Sao Training. Bei diesem Training erlernt er, an den Armen seines Gegenübers kleben zu bleiben, im richtigen Moment nachzugeben und so entstandene Deckungslücken des anderen zu erspüren und ausnutzen zu können.
Auf diese Weise ist der Wing Tzun Anwender nicht auf das optische Erkennen von Angriffen oder Lücken des Gegners angewiesen und kann so blitzschnell reagieren, was ohne diese Reflexe nicht möglich wäre.

Gleichzeitigkeit

Um die Gleichzeitigkeit von Abwehr und Angriff optimal ausnutzen zu können und in Bruchteilen von Sekunden richtig reagieren zu können, sind die taktilen Reflexe unverzichtbar. Diese erlernt der Wing Tzun Anwender durch intensives Dan-Chi und Chi-Sao Training. Bei diesem Training erlernt er, an den Armen seines Gegenübers kleben zu bleiben, im richtigen Moment nachzugeben und so entstandene Deckungslücken des anderen zu erspüren und ausnutzen zu können.
Auf diese Weise ist der Wing Tzun Anwender nicht auf das optische Erkennen von Angriffen oder Lücken des Gegners angewiesen und kann so blitzschnell reagieren, was ohne diese Reflexe nicht möglich wäre.

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